Kongressrückblick | 2011

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Rückblick auf unseren 5. KONGRESS (2011):

 

 

Kurzbeschreibung des Kongresses (Text von 2011)

Besucherrekord beim 5. Altenpflegekongress des Sozialhilfeverbandes Bruck/Mur

 

Das Thema „Emotionen.Pflege.Grenzen“ sorgte im 5. Kongressjahr des Sozialhilfeverbandes Bruck/Mur für ein mit 500 Personen restlos gefülltes Kulturhaus. Aus ganz Österreich waren Pflegekräfte gekommen, um dem Reigen interessanter Vortragender zu lauschen. Damit gehört der Pflegekongress des SHV Bruck/Mur zu den renommiertesten und bestbesuchten Veranstaltungen dieser Art in Österreich.

 

Auch Gastgeber Bgm. Bernd Rosenberger zeigte sich in seiner Begrüßung beeindruckt vom großen Erfolg der Kongressreihe und würdigte besonders die Arbeit der MitarbeiterInnen der Pflegeeinrichtungen.

 

Von der Einstiegsfrage „Pflege ohne Emotionen – geht das?“ über die Themen Gewalt und Aggressionen, Sicherheit in der Krise und Mitgefühl im Patientenumgang wurde der Bogen bis hin zu den Tränen und die Hoffnung auf ein Wiedersehen gespannt. Naturgemäß ließ dieser vielfältige Mix aus unterschiedlichen Emotionsthemen auch die TeilnehmerInnen nicht unberührt.

 

Peter Koch, Geschäftsführer des Sozialhilfeverbandes bekennt sich zu den immer wieder tabuisierten Themen, die im Rahmen der SHV-Kongresse gerne aufgegriffen werden. Auch BgminMaga. Brigitte Schwarz, Obfrau des Sozialhilfeverbandes, unterstreicht die Wichtigkeit dieser Art von Weiterbildungen und die Vorreiterrolle des SHV Bruck/Mur über seine Bezirksgrenzen hinaus.

 

Über die Themen des Kongresses 2012 hüllen sich die Verantwortlichen noch in Schweigen, eine Fortsetzung dieser Erfolgsstory ist auf jeden Fall wünschenswert für die heimische PflegerInnenschaft. Denn nicht zuletzt geht es im Rahmen solcher Veranstaltungen auch um die Würdigung eines äußerst wichtigen Berufsstandes in unserer Gesellschaft !.

 

 

Programm (2011)

5. Altenpflegekongress des SHV Bruck/Mur

03. Feber 2011

9:00 bis ca. 16:30 Uhr

 

Begrüssung und Eröffnung

Siegfried Schrittwieser, 2. LH-Stv., LR für Soziales und Arbeit (angefragt)

Mag.a Kristina Edlinger-Ploder, LRin für Wissenschaft, Gesundheit, Pflegemanagement (angefragt)

Mag.a Brigitte Schwarz, Obfrau SHV

Bernd Rosenberger, Bürgermeister der Stadt Bruck/Mur

 

"Pflege ohne Emotionen - geht das?"

DPGKS Sigrid Schönegger, MSc, Psychotherapeutin und MitarbeiterInnen des SHV:

Sylvia Wiesinger, Michaela Bartsch, Helga Zöhrer, Dinan Pusculovic, Gerald Milcher

Einführung in die Emotionsarbeit und ihre Grenzen

 

"Pflege und Gewalt"

DGKS Hildegard Heimel

Der Umgang mit Aggressionen und Gewalt im Pflegealltag

 

Kaffee-Pause

 

"Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Verhalten“

Wolfgang Bachler, ehem. Kommandant der österr. Antiterror-Einheit Cobra

Notfall- und Krisenmanagement in der Altenpflege

 

"Empathie – Gefühle erkennen, ohne selbst zu leiden"

Univ.-Prof. für Palliativmedizin Dr. Herbert Watzke

Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Medizinischen Universität Wien

Leiter der Palliativstation am AKH Wien

Der empathische Patientenzugang in der Praxis

 

Mittagessen

 

"Wo sind die Tränen?“

Barbara Pachl-Eberhart, Autorin „4-3“

Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand.

 

"Hoffnung auf ein Wiedersehen"

Mag. Bernard Jakoby, Experte der Sterbeforschung

Über die Bedeutung der Nahtoderfahrungen für den inneren Sterbeprozess

 

"Lachyoga"

Christoph Emmelmann, Autorisierter Lach-Yoga-Ausbilder. Mitglied im Verband deutscher Lach-Yoga-Therapeuten.

Gründer und Leiter der ersten Lachschulen in München und Österreich

Die Kraft des Lachens nutzen. Zu Lachen und Glücksgefühle empfinden ist unsere wahre Natur

 

 

ReferentInnenliste (2011)

 

Wolfgang Bachler

bachler & partners ist ein spezialisiertes Beratungsunternehmen für die Themenfelder Notfall- und Krisenmanagement, strategisches Sicherheitsmanagement und themenbezogenes Risikomanagement.

bachler & partners wurde im Jahr 2003 von Wolfgang Bachler, langjähriger Angehöriger und Kommandant der österreichischen Antiterroreinheit Cobra, gegründet und nahm mit 1. Jänner 2004 sein operatives Geschäft auf.

Mittlerweile hat sich das Unternehmen als führender Anbieter in seinen Kernbereichen etabliert.

bachler & partners berät eine Vielzahl national und international operierender Unternehmen weltweit und legt dabei besonderes Augenmerk auf individualisierte Konzepte, die exakt an die internen und externen Bedingungen der Geschäftspartner angepasst sind.

 

 

Univ.Prof.Dr.Herbert Watzke

Professor für Palliativmedizin an der Medizinischen Universität Wien, Leiter der Palliativstation, AKH Wien.

PROMOTION 1980, HABILITATION 1991, FACHARZT Innere Medizin 1989, ADD. FÄCHER Kardiologie 1991, Hämatologie Onkologie 1996.

 

MITGLIEDSCHAFTEN:

Österreichische Palliativgesellschaft (Präsident)

European Association of Palliative Care

Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie

Österreichische Gesellschaft für Kardiologie

FORSCHUNGS- SCHWERPUNKT: Palliativmedizin

 

 

Sigrid Schönegger, MSc

Diplomierte Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegeschwester

bis 2007 an der Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege als akademisch geprüfte Lehrerin Unterricht an unterschiedlichen Institutionen. Seit 2006 eingetragene Psychotherapeutin (systemische Familientherapie) in eigener Praxis und Mitarbeiterin im PSZ-Leibnitz

 

Thematische Arbeitsschwerpunkte: Angst - Panik, psychiatrische Diagnosen, Burnout, Krisenintervention, Sterben - Tod - Trauer.

 

 

Hildegard Heimel

Diplomierte Psychiatrische Gesundheits-und Krankenschwester

Funktion: Lehrerin für Gesundheits-und Krankenpflege

Schule für Psychiatrische Gesundheits-und Krankenpflege Therapiezentrum Ybbs der Stadt Wien.

Hildegard Heimel, Lehrerin an der psychiatrischen Krankenpflegeschule Ybbs und ausgebildete Deeskalationstrainerin: „Von allen Gesundheitsberufen sind die Pflegenden am häufigsten der Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt.“

In Deutschland kommt es allein auf psychiatrischen Akutstationen zu 11.280 Übergriffen pro Jahr. 63 Prozent der Gesundheitsbeschäftigten fühlen sich nicht sicher. Über Gewalt in der Pflege wird der Mantel des Schweigens ausgebreitet. Das wollen wir ändern. Darüber muss gesprochen werden und der Umgang mit Aggression gelernt werden.

 

 

Barbara Pachl-Eberhart

Im März 2008 verlor Barbara Pachl-Eberhart ihren Mann und ihre Kinder. Jetzt erzählt sie Ihre Geschichte in einem Buch.

Das Wort „Trauerarbeit“ gefällt ihr nicht. „Ich nenne es lieber Trauergestaltung“, sagt Barbara Pachl-Eberhart (36) über jenes Thema, das seit dem 20. März 2008 ihr stetiger Begleiter ist. Während die junge, fröhliche Mutter in einem Supermarkt Osternestchen für ihre Familie kauft, verunglücken ihr Mann Helmut „Heli“ Eberhart († 38) und ihre Kinder Thimo (†6) und Fini (†2) bei einem tragischen Unfall. Der Clownbus, in dem Barbaras Herzensmenschen sitzen, kollidiert bei einem Bahnübergang mit einem Zug. Heli ist sofort tot – Thimo und Fini erliegen in den darauf folgenden Tagen im Beisein ihrer Mutter den schweren Verletzungen.

 

 

Christoph Emmelmann

bekannt durch Rundfunk und Fernsehen, setzt in der freien Wirtschaft, aber auch im sozialen Bereich Akzente für Persönlichkeitsentwicklung und ein ausgeglichenes Leben. Er ist Gründer und Leiter der 1. Münchner Lachschule und der ersten Lachschule in Österreich.

 

 

 

 

 

Bernard Jakoby

Jahrgang 1957, ist Magister der Literaturwissenschaft. Durch das lange Krebssterben seiner Eltern wurde er direkt über einen Zeitraum von vier Jahren mit Sterben und Tod konfrontiert.

Jakobys persönliche Erfahrungen führten zu einer tiefen Auseinandersetzung mit dem Geheimnis des Sterbens. Heute gilt er als der Experte der Sterbeforschung und hält Vorträge und Seminare im gesamten deutschsprachigen Raum.

 

Er ist vor allem als Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher über Sterbeforschung bekannt geworden, die bislang in fünfzehn Sprachen übersetzt worden sind. 2007 erschien sein vielbeachtetes Buch »Wir sterben nie - was wir heute über das Jenseits wissen können.«, 2008 sein erstes Kinderbuch »Georgs Reise zu Gott«. 2009 erschien sein Buch »Gesetze des Jenseits-Botschaften von Gregory«, das Durchgaben von seiner Dualseele über den gegenwärtigen Bewusstseinswandel enthält. Im Frühjahr 2010 ist sein Trostbuch »Hoffnung auf ein Wiedersehen« erschienen, sowie eine gleichnamige CD mit neuen Meditationen.

 

 

 

Sponsoren (2011)

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