Reaktionen | IHRE Meinung

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REAKTIONEN

IHRE Meinung zur Pflege und Betreuung Ihrer Angehörigen

in den Häusern und Tageszentren des SHV

 

Wir sind interessiert an Ihren Erfahrungen mit uns. Vielleicht haben wir einen Ihrer nahen Angehörigen in einem unserer 9 Häuser gepflegt und betreut, oder vielleicht bringen Sie Ihre Mutter / Ihren Vater öfters in eines unserer beiden Tageszentren. Welchen Eindruck haben/hatten Sie von unserer Arbeit? Wie erging es Ihrem/Ihrer Lieben bei uns, oder wie ging es Ihnen als Angehörige/r. Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit uns mit, damit wir noch besser arbeiten können!

 

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03862 8910 651

Von:

 Karin Pirker-Brandner

Bruck an der Mur

 

Über:

 Frau Christl Brandner

Mutter von Frau Pirker-Brandner

 

Haus oder Tageszentrum:

 Haus Kapfenberg | Grillparzerstraße

Als meine Mama an Demenz erkrankte, betreute sie mein Vater, damals 82, noch zuhause. Mit Fortschreiten der Krankheit wurden dann die täglichen Belastungen für meinen Vater immer größer. Mama konnte ihren Alltag kaum mehr ohne seine Hilfe bewältigen und zudem fing ihre Persönlichkeit an sich zu verändern. Täglich kamen neue Herausforderungen hinzu und ich konnte deutlich merken, dass jetzt auch mein Vater an seine körperlichen und psychischen Grenzen kam.

 

Als dann mein Vater selbst krank wurde und für längere Zeit ins Krankenhaus mußte,

organisierten wir Mama ein vorübergehendes Urlaubsbett im Pflegeheim Kapfenberg-Grillparzerstraße. Die Genesung meines Vaters dauerte unerwartet lang, sodaß sich für uns alsbald die Frage stellte, ob Mama nicht ganz ins Pflegeheim übersiedeln sollte.

 

Eine leichte Entscheidung war das nicht, aber trotzt aller Liebe zur Mama war uns klar, dass der Belastungsdruck für eine Pflege zuhause zu groß sein würde. Sie siedelte also fix ins Pflegeheim Grillparzerstraße. Mama bekam jeden Tag mehrere Stunden Besuch von uns Familienangehörigen, und erhielt so viel Vertrautheit in der anfangs noch fremden Umgebung. Während dieser Zeit erfuhren wir ein großes Maß an Unterstützung Seitens der Heimleitung. Sie halfen uns nicht nur bei den organisatorischen Dingen, sondern waren uns auch eine große emotionale Stütze. Danke an dieser Stelle der Heimleitung für den guten Zuspruch und die Ermutigung die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Das half sehr.

 

Mit rasant fortschreitender Erkrankung nahmen die Verhaltensauffälligkeiten bei Mama zu. Diese Zeit war eine riesen Herausforderung für uns alle. Kaum hatten wir uns auf ein Verhaltensmuster eingestellt, war schon wieder alles anders. Hier gilt mein besonderer Dank dem gesamten Pflegeteam für die geduldige Betreuung, das entgegengebrachte Verständnis und die vielen kreativen Einfälle um den Alltag für meine Mama möglichst angenehm zu gestalten.

 

Natürlich gab es auch Phasen in denen ich mir wünschte, dass auf die Bedürfnisse meiner Mama noch mehr eingegangen würde. Aber das ist in einer Pflegeheimsituation, in der viele Menschen gleichzeitig ein großes Maß an Aufmerksamkeit und Pflege brauchen, natürlich nicht immer möglich.

Es gab aber immer Platz, als „besorgte Tochter“ diese Dinge ansprechen zu können um dann gemeinsam das Beste aus der Situation zu machen.

 

Für all das gilt unser großer Dank der Pflegedienstleitung, der Hausleitung

und dem gesamten Pflegeteam des Hauses. Ohne euch wäre der Weg für uns noch ein viel schwererer gewesen.